Organismendemokratie

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  • Willkommen in der Organismendemokratie!

    Joseph Jelemani vertritt den Bergahorn in der ersten Sitzung des Parlaments der Organismen in Berlin Foto: Berlin Brygida Kowalska-Nwaimo

    Demokratien entwickeln sich, indem sie dem Anspruch Teilhabe und Politik für Alle zu ermöglichen, immer wieder neu gerecht werden. Wer sind diese Alle? 

    Die Öffnung der Demokratie für die 2-10 Millionen anderen Arten von Lebewesen, die gleichzeitig mit der dominanten Wirbeltierspezies Mensch den Planeten besiedeln, war ein unvermeidlicher und längst überfälliger Schritt. 

    Als Organismendemokratie bezeichnen wir ein politisches System, in dem alle Macht von allen Lebewesen eines Staatsgebietes ausgeht. Alle Lebewesen des Staatsgebietes einer Organismendemokratie sind Bürgerinnen, mit gleichen Rechten und gleichem Anspruch auf politische Teilhabe. 

    Die Organismendemokratie beteiligt von Bäumen und anderen Pflanzen über Wirbeltiere, wirbellose Tiere und Pilze bis zu Bakterien und Viren alle Arten von Lebewesen, die einen gemeinsamen Lebensraum besiedeln. Im Rahmen der hier vorgestellten Form der Repräsentativen Organismendemokratie werden die Organismen in 7 Fraktionenin im Parlament der Lebewesen vertreten. 

    Angesichts der zunehmenden Gefährdung der Existenzgrundlagen der Menschen und zahlloser anderer Lebensformen, eröffnet das System der Organismendemokratie, die Chance  durch einen grundsätzlichen Politikwandel ein gemeinsames und gerechtes Leben aller Spezies zu ermöglichen!